Das italienische Pendant Grappa ist eine Weltmarke. Doch das Image für hiesige Destillate aus Pressrückständen ist verbesserungswürdig. An der Qualität liegt das nicht.

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Die Neuzeit des österreichischen Tresters, auch Treberner genannt, begann im Frühsommer 1995. Damals präsentierte Alois Gölles den Tresterbrand einer Kracher-Trockenbeerenauslese – ein Destillat, das eine völlig neue Benchmark setzte. Eine solche Vielschichtigkeit, Exotik und Athletik hatte man noch nicht erlebt. Alois Gölles suchte und fand mit diesem Trester die morbiden Noten der TBA. Es war seine erste Kooperation mit einem Winzer, dessen Weinetikett und Name sich auch in der Ausstattung des Destillats wiederfanden. Dieser fulminanten Initiation folgte eine Reihe von Trestern von F. X. Pichler, Manfred Tement und Arachon.

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