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Es war einmal lustvolle Gewissheit: An den Feiertagen von Heiligabend bis Neujahr wurde über die Stränge geschlagen. Es gab Braten, Knödel, Saucen, Gebäck und Wein in rauen Mengen. Wer konnte, nahm eine zweite Portion. Danach flossen nicht selten Schnäpse in die Klüfte des Festtagsmagens. Nun ist es aber auch so, dass Fett, Zucker oder Alkohol den Körper belasten, besonders das Herz. Es ist fast schon bittere Ironie: Erhebungen deuten darauf hin, dass während der Hungerjahre nach den Weltkriegen das Herzinfarktrisiko besonders niedrig war.
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