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Kurz vor Ernteabschluss hat Falstaff mit rund fünfzig Topwinzern gesprochen, wie sie den Jahrgang einschätzen. Eine Übersicht nach Regionen. Massive Spätfröste Ende April. Immer wieder kräftige Hagelschauer. Starke, unregelmäßige Niederschläge. Wetterbedingte Probleme mit Peronospora und Co. Und zuletzt die Kirschessigfliege und Berichte von Schäden in Millionenhöhe. Die Schreckensmeldungen hörten 2016 gar nicht mehr auf. Müssen sich also Freunde des österreichischen Weines auf Engpässe einstellen? Ist der Wein aus 2016 überhaupt trinkbar? Die Antwort lautet: Das hängt ganz davon ab, von wo Sie Ihren Lieblingswein beziehen. Was die Mengen betrifft, sieht es in Niederösterreich am besten aus, im Burgenland wird es etwa die Hälfte einer Normalernte geben, in der Steiermark bestenfalls ein Viertel. Erfreulich hingegen ist die qualitative Seite des Jahres, auch wenn diese tollen Weine für die Winzer oft teuer erkauft wurden. Kurzum: 2016 ist ein komplexes und zugleich sehr spannendes Jahr, für Winzer und Konsumenten in gleichem Maße.
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