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Es begann etwa um die Jahrtausendwende: Für chinesische Investoren schien Bordeaux ein Land, in dem sich Gold schürfen ließe. Da ihre Landsleute zuhause immer mehr Interesse am bordelaiser Rotwein entwickelten, schien der Kauf eines Château samt seiner Weinberge ein krisensicheres Investment: Wäre zuhause in China erst einmal ein guter Name für das Weingut aufgebaut, so das Kalkül der Investoren, ließe sich der mit geringen laufenden Kosten erzeugte Wein mit hohen Gewinnmargen im Reich der Mitte an die wohlhabenden städtischen Eliten verkaufen. Damals stiegen auch Prominente auf Bordeaux-Gütern ein, so etwa die Schauspielerin Zhao Wei oder der Milliardär Jack Ma.
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