Am Leithaberg gedeiht die autochthone Rebsorte Blaufränkisch, geprägt von Kalkstein und Schieferböden.

Burgenland: Der würzige Individualist Blaufränkisch

Peter Moser, 17.01.2025

Innerhalb von nur einer Winzergeneration hat sich dieser Charakterkopf vom störrischen Einzelkind zu einem international respektierten Zeitgenossen entwickelt. Keine andere Rebsorte verkörpert die burgenländische Herkunft besser: Den Übergang von der alpinen Kühle in die pannonische Wärme – in den besten Blaufränkisch wird das erleb- und kostbar.

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Erst vor zwanzig Jahren überholte die Rotweinproduktion im Burgenland jene des Weißweins, heute bedecken zu 57 Prozent blaue Sorten die Weinberge. Die aktuell verbreitetste Sorte ist – Sie haben es erraten – der Blaufränkisch, der mit rund 2.400 Hektar und 21 Prozent der burgenländischen Rebfläche der qualitative Motor des »Rotweinwunders« ist.

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