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Kunst, Kultur und Kulinarik. Die Berliner Museumsinsel im Aufbruch. Die Mitte der Hauptstadt erhält ein neues Eingangstor, die James-Simon-Galerie. Der neue zentrale Bau, der als Anlaufstelle für Besucher der Museen des UNESCO Weltkulturerbes dienen wird, sollte ursprünglich bereits 2014 eröffnen. Die Berliner sind Verzögerungen von Neubauprojekten ja durchaus gewöhnt und so stellen sie nun gelassen fest: das Warten hat sich gelohnt. Der Architekt David Chipperfield, der bereits das benachbarte Neue Museum gestaltete, schuf auf 10.900 Quadratmetern einen beeindruckenden Bau aus Beton, Holz und Glas mit filigranen Stützpfeilern, einer opulenten Freitreppe und weiteren Elementen, die die Charakteristik der umliegenden historischen Bauten geschickt aufgreifen und modern interpretieren.
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