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Buschenschank ist ein Lebensgefühl. Der unbeschwerte Weingenuss mit regionaler »Unterlage« hat viele Facetten. Es ist aber vor allem diese Unbeschwertheit, die spätestens im Frühsommer alle zum Heurigenbankerl zieht. Österreichs unkomplizierteste Gastronomieform hat sich auch darin manifestiert, dass kein Konsumzwang herrscht. Was man essen will, holt man traditionell am Buffet, dafür wird umso mehr »dischkuriert« an den Heurigentischen, die seit jeher auch als Treffpunkt im Grätzl (Wien) oder in den Heurigenorten dienen. Auch wenn vielerorts auch das Essen serviert wird: Dieser gesellige Aspekt gewinnt wieder an Bedeutung. Während es vor einigen Jahren bei den sogenannten pauschalierten Betrieben zu einer Schließungswelle kam, feiert das »Ausstecken« heuer wieder eine Renaissance. Auch dafür ist der Falstaff Heurigenguide der Gradmesser schlechthin: 543 Heurigen, mit ihren Spezialitäten und Besonderheiten beschrieben, sind es 2023. Und somit 35 Betriebe mehr als im Vorjahr. Dass diese Entwicklung mit einer auch qualitativen Verbesserung bei mehr als einem Fünftel der Buschenschänken einhergeht, ist auffällig: 115 Betriebe wurden von der Falstaff-Community höher in ihrer Leistung bewertet als noch 2022. In diesem Sinne: Ausg’steckt is’!
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