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Wenn Inez Cook über ihren 24-Stunden-Schmorbraten spricht, leuchten ihre Augen. Die Sauce – tief, rauchig, Umami – sei so gut, sagt sie, »man könnte sie aus einem Weinglas trinken.« Auf der Karte ihres indigenen Restaurants »Salmon n’ Bannock« in Vancouver findet sich aber auch Lachs in all seinen Varianten: geräuchert, gegrillt, in Tacos oder in cremiger Suppe – immer wild gefangen, nie gezüchtet. Dazu serviert sie Bannock, das indigene Brot, mal klassisch, mal modern interpretiert. Doch wer glaubt, es gehe hier nur ums Essen, der irrt: Jede Zutat, jeder Biss trägt auch eine Geschichte – von Verlust, Entwurzelung und Rückgewinnung.
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