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Am Ende der Proben zur diesjährigen Spätburgunder Trophy herrschte bei den Verkostern vor allem eines: Staunen über die hohe Qualität der Weine. Denn es war keinesfalls zu erwarten gewesen, dass der Jahrgang 2017 Spätburgunder hervorgebracht haben könnte, die nicht weit vom Niveau der herausragenden Vorjahre 2016 und 2015 entfernt sind. Stilistisch sind die 2017er anders: etwas weniger weit und reich, etwas sehniger und vertikaler in ihrer Struktur. Aber sie weisen eine ebenso große Dichte auf – und dürften auf mittlere bis lange Sicht komplexe, würzige Vertreter von Sorte und Herkünften werden. Gerade kulinarisch werden sie ausgezeichnet einsetzbar sein, etwa zu Klassikern wie Wildgerichten oder zum Geflügel. Vielleicht prädestiniert sie ihre elegante Anlage sogar noch mehr zur Speisenbegleitung als die beiden Jahrgangsvorgänger.
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