Die Wiederentdeckung der Hirse: Eine kulinarische Revolution

Fee Louise Schwarz, 26.01.2024

Von ernährungsphysiologischen Vorzügen bis hin zu glutenfreiem Genuss – die Hirse wird als kulinarisches Abenteuer gerade wiederentdeckt und könnte aus gutem Grund wieder größeren Einzug in die internationalen Speisepläne halten.

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In der Welt der Ernährung ist die Hirse (englisch »millets«) zum unbesungenen Helden avanciert, der von positiven Vorzügen nur so strotzt. In Indien, einem der bevölkerungsreichsten Länder der Welt, machte die Hirse lange 40 Prozent des Getreideanbaus aus, wurde dann allerdings mehr und mehr durch ertragreichen Weizen verdrängt. Aufgrund gesundheitlicher Schlüsselqualitäten könnte die »vergessene« Getreidesorte nun allerdings ein globales Comeback feiern und einen Lösungsansatz zur Ernährungsproblematik der wachsenden Weltbevölkerung bieten – denn Getreidesorten wie Weizen liefern zwar adäquate Mengen an Kalorien, enthalten jedoch nicht unbedingt ausreichend Vitamine und andere notwendige Stoffe, um effektiv gegen Unterernährung zu wirken. 2023 wurde auf Initiative von Indien übrigens das internationale Jahr der Hirse ausgerufen.

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