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Beim »Allgäuer Bergkäse« handelt es sich um eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.). Dieses Prädikat verbürgt, dass der komplette Herstellungsprozess in der betreffenden Region erfolgt. Er besteht aus frischer Milch von Kühen, die auf hochgelegenen Weiden im nördlichen Alpenvorland grasen. Durch die Nähe zur Schweiz kamen im frühen 19. Jahrhundert viele Sennhirten aus dem Nachbarland in die Landschaft, angezogen von den üppigen Bergwiesen. Auch Milchverarbeiter ließen sich dort nieder, weil nicht nur das Klima, sondern auch die landwirtschaftlichen Strukturen jenen in ihrer Schweizer Heimat ähnelten. Sie brachten traditionelle Methoden zur Käseherstellung mit und trugen zur Entwicklung neuer und Verfeinerung bestehender Sorten bei. Darunter ist auch der Bergkäse, der mindestens vier Monate, oft aber ein ganzes Jahr reift.
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