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Blicken wir zurück aufs Jahr 1960: Damals wies die deutsche Weinbaustatistik eine Silvanerfläche von 22.168 Hektar aus – bei einer Gesamtrebfläche von 61.756 Hektar war der Silvaner damit in jenen Jahren deutlich dominanter, als es heute der Riesling ist (24.410 von insgesamt 103.391 Hektar). Mit dem Aufkommen industrieller Methoden im Weinbau begann jedoch der Abstieg der anspruchsvollen Traube, erst lief ihm der blumigere und ertragreichere Müller-Thurgau den Rang ab, dann traten der als moderner geltende Weißburgunder oder in wärmeren Lagen der Riesling an seine Stelle. Heute liegt die Silvaner-Fläche gerade einmal noch bei 4.419 Hektar, wobei die Nischen vor allem in Franken (1.559 ha) und in Rheinhessen (1.932) liegen.
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