Falstaff Produkttest: Öl mit Pfeffer

Harald Scholl, 10.01.2017

Olivenöl wird bei Konsumenten immer beliebter. Falstaff testete gängige Produkte aus Supermärkten und Fachhandel.

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Es ist nicht weiter schwer, ein »Natives Olivenöl extra« für wenig Geld in deutsche Supermarktregale zu stellen. Die Standards für Nativ-extra--Olivenöl wurden in der EU nämlich so weit gesenkt, dass im Supermarkt kaum noch eine andere Qualitätsstufe zu finden ist. Die Qualitäten »Natives Olivenöl« oder einfaches »Olivenöl« sind praktisch vom Markt verschwunden. Für Großproduzenten ist es so ein Leichtes, aus Olivenölen unterschiedlichster Qualitäten etwas zusammenzumischen, das die vorgeschriebenen Grenzwerte einhält. Der Geschmack spielt dabei keine wichtige Rolle. Die Frische ist das A und O für ein gutes Olivenöl. Spätestens ab dem Moment der Abfüllung beginnt der geschmackliche Verfall, die herben und pfeffrigen Noten, die beim Verkosten im Hals beißen, die aber richtig eingesetzt für einzigartigen Genuss sorgen, verschwinden. Das Öl oxidiert und wird im Geschmack banal, im schlimmsten Fall buttrig-ölig. Auch deshalb sollte man als Verbraucher häufiger, dafür kleinere Mengen Olivenöl kaufen und möglichst frische Ware bevorzugen.

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