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Woran erkennt man die wirklich guten Dinge im Leben? Daran, dass darum gestritten wird, wer sie erfunden hat. So ist man sich auch beim Limoncello nicht ganz einig, wem diese Ehre gebührt. Manch einer behauptet, bereits die Römer hätten ihn getrunken, was aber aufgrund der damals noch unbekannten Destillationskunst eher unwahrscheinlich ist. Und wer mag schon sicher erkennen, was in auf zweitausend Jahre alten Fresken abgebildeten Bechern herumschwappt. Wahrscheinlicher ist es hingegen, dass der Limoncello viel später entstanden ist, immerhin war die nötige Technik, um hochprozentigen Alkohol zu brennen, in Italien erst um die Mitte des 12. Jahrhunderts bekannt. Da dies zuerst vor allem in Klöstern praktiziert wurde, klingt die Legende, dass Mönche den Limoncello um das Jahr 1700 erfunden hätten, um sich zwischendurch zu erfreuen, wesentlich plausibler.
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