Bei der Weinlese in den steilen alpinen Weinbergen von Ar.Pe.Pe. im Veltlin sind Ausdauer und Muskelkraft gefragt.

Italienischer Alpenwein: Diese Weine wachsen auf bis zu 1.340 Metern Höhe

Benjamin Herzog, Othmar Kiem, Ulrich Sautter, Dominik Vombach, 18.06.2024

Vom Aostatal über Domodossola bis ins Vinschgau – Falstaff entführt in die luftigen Höhen des italienischen Weinbaus.

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Im italienischen Teil der Alpen wird Weinbau bis in Höhen von über 1.000 Meter betrieben. Vereinzelte Höhenpioniere gab es schon immer, seit der Klimaerwärmung haben die Flächen in luftiger Höhe aber deutlich zugenommen. Eines der höchsten Weinbaugebiete Italiens liegt ganz im Nordwesten, im ­Aostatal. Dort wird am Fuße des ­Montblanc in den Ortschaften Morgex und La Salle die weiße autochthone Rebsorte Prié Blanc angebaut. Die Cave Mont Blanc fasst die Mikroproduktion der kleinen Weinbauern zusammen und keltert daraus Weine wie den Blanc de Morgex et La Salle DOC, der erfrischend über die Zunge rollt. Richtig spannend aber wird es bei den flaschenvergorenen Schaumweinen. Nur wenig tiefer, auf über 900 ­Metern, gedeiht der Sopraquota 900 von Rosset Terroir, ein ­rassig-mineralischer Petite Arvine.

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