»Koche' isch G'schäft«: So die Devise von Autor Hannes Finkbeiner

Redaktion, 23.02.2024

Eigentlich stammt er aus einer Gastwirtsfamilie, statt für die Übernahme des elterlichen Betriebs entschied er sich jedoch für eine Journalistenlaufbahn. Seine Liebe zur authentischen Wirtshausküche seiner Kindheit ist dennoch ungebrochen – und sogar ansteckend.

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Meine Großmutter pflegte ­zu sagen »Koche' isch G'schäft«. Für Nicht-Schwaben: Das bedeutet wörtlich übersetzt »Kochen ist Arbeit« – wofür meine Großmutter zu Lebzeiten ein tadelloses Beispiel abgab. Sie führte einen Gasthof im Nordschwarzwald. Auf der Gefühlsebene meinte sie mit ihrem Spruch aber vor allen Dingen eins: Kochen ist eine Heidenarbeit, die stresst, Kraft kostet und aufs Kreuz geht – sofern frisch gekocht wird.

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