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Kaviar nur als Delikatesse zu begreifen, hieße, seinem Mythos nicht gerecht zu werden. »Wir verzehren ihn, weil wir uns von ihm in eine andere Dimension versetzen wollen, in eine Welt verfeinerter Traditionen, und um intensive Augenblicke zu erleben«, schrieb der Kulturhistoriker Peter G. Rebeiz in seinem 2010 erschienenen Werk Kaviar – Die Geschichte des Verlangens. Ein Satz, der den anhaltenden Zauber dieser kleinen schwarzen Perlen für Genießer weltweit auf den Punkt bringt.
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