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Öterreichs Jahrgang 2014 stand am Prüfstand der Falstaff-Rotweinprämierung. Aus allen Weinen wurden in Blindproben die drei punkthöchsten von der Expertenjury zu Falstaff-Siegern gekürt. Der Jahrgang 2014 machte es den Rotweinwinzern allerdings nicht leicht. Ein trüber Sommer und ein nasser September boten nicht gerade die idealen Rahmenbedingungen für große Rotweine aus Österreich. Ein schöner Oktober konnte da das Ergebnis auch nur mehr bedingt verbessern. Die Erntemengen blieben bescheiden, die Qualität unter den Möglichkeiten. Frühere Sorten wie Blauer Zweigelt oder St. Laurent waren etwas bevorzugt, sie brachten charmante, frische, aber durchwegs rotbeerige Weine. Die robusten, dickschaligen Blaufränkisch konnten vom Altweibersommer noch am meisten profitieren. Im Bereich der Cuvées gab es die besten Ergebnisse, weil hier der Winzer den meisten Handlungsspielraum vorfand. Insgesamt war die Zahl der eingereichten Weine dieses Jahr deutlich geringer, die Zahl sowohl bei den Jungweinen als auch in der prestigereichen Reserve Trophy war aber deutlich gestiegen.
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