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Dort, wo einst Berlins erstes Luxushotel »Esplanade« am Potsdamer Platz war, hat vor knapp vier Jahren das »Frederick’s« eröffnet. 1400 Quadratmeter mit viel Potenzial – als Bar, als Event-Location, als Restaurant. Die prachtvollen Räume sind im Glamour der 1920er-Jahre gestaltet. Im acht Meter hohen Eingangsbereich empfängt eine ovale Bar im Art-déco-Stil, darüber eine Galerieetage mit Separees. Doch kulinarisch hat das »Frederick’s« einige Anläufe gebraucht. Die zuvor vermisste klare Handschrift fügt endlich der neue Küchenchef Nicolas Gémin hinzu. Der Franzose mit baskischen Wurzeln und den Genussgenen zweier Kulturen zeigt bereits bei den Vorspeisen – wie Jakobsmuscheln mit Chorizo sowie Rillettes mit Cranberrys –, was er selbst liebt und beherrscht: eine europäische Brasserie-Küche, die mit Produkten und Saucen überzeugt.
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