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Paul Decker und Joshua Stagraczynski wurden von ehemaligen Kollegen als Geschäftspartner verkuppelt. Erstgenannter kochte zuletzt im saarländischen »Lumi«, Stagraczynski betreute zuvor die Gäste des Zwei-Sterne-Restaurants »bianc« und leitete die dazugehörige Tapas-Bar »pan con tomate«. Das »Koer« möchte eine Verbindung von Marktküche und geselliger Bar sein. Der Name ist aus dem Plattdeutschen entlehnt. Wir sitzen in bequemen Polstersesseln und entscheiden uns für das Neun-Gänge-Menü (115 Euro). Nach guten Snacks (Kartoffel-Tartelette, knusprige Käsebällchen) ist das pure, frisch gepresste Rapsöl zum Brot mit seinen nussigen Aromen ein erstes Wow-Erlebnis. Auf den soliden Saibling mit Spargel und Rhabarber-Vinaigrette folgen ein herausragender Tortellono mit Morchel-Trüffel-Füllung und ein ganzes, mit Duxelles gefülltes Exemplar des Frühlingspilzes. Ein würzig-süffiger Gang zum Schwelgen.
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