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Der schönste Platz ist immer an der Theke. Im Restaurant »Pottkind« hat man verstanden, dass dies auch jenseits der Kölschkneipenkultur gelten kann. Nicht nur Solisten sitzen gern an dem zum Chef’s Table umgewandelten Tresen, auch Paare und alle, die den direkten Blick in die Küche lieben. Vor »Pottkind«-Zeiten wurden hier geriebene Kartoffeln zu Reibekuchen ausgebacken, heute dämpft das junge Team um Küchenchef Enrico Sablotny auf drei Quadratmetern winzige Hefeteigbrötchen mit einer Crème aus Mimolettekäse gefüllt. Flankiert von einem Klecks Jalapeño-Relish ist das Bitterballen-Double eine schöne Vorhut des fünfgängigen Carte-Blanche-Menüs. Der Clou: Was auf die Teller kommen wird, kann man vorher nirgends einsehen.
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