In der Rosalia treffen ganz unterschiedliche Lebensräume wie Wälder, offene Landschaften und Weingärten aufeinander.

Rosalia DAC: Der Ruf der rosa Eule

Peter Moser, 22.01.2024

Der Name ist in dieser kleinen burgenländischen Weinbauregion Programm: Sieht man vom legendären steirischen Schilcher ab, war Rosalia das erste Weinbaugebiet, das Rosé-Wein mit der DAC-Herkunft geadelt hat. Blaufränkisch und Zweigelt geben hier den Ton an, sie ergeben neben dem lachsfärbigen Rosé die hier typischen kräftig-würzigen Rotweine.

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Die Region Rosalia, die sich am Osthang des namensgebenden Rosaliengebirges entlang der niederösterreichisch-burgenländischen Grenze erstreckt und als Bindeglied zwischen Leithaberg im Norden und dem Mittelburgenland im Süden fungiert, ist ein altes Weinkulturland – und doch ist hier vieles noch ganz neu. Hier, wo kühle Winde aus den alpinen Regionen auf warmes pannonisches Klima stoßen, haben bereits vor mehr als 2500 Jahren die Kelten ihre Reben gepflanzt. In den Fokus der Weinfreunde rückte die Region, als im Jahr 2018 entschieden wurde, die Großlage Rosalia zu einem eigenständigen Weinbaugebiet zu »befördern«. Und damit nicht genug: Um das Profil von allem Anfang an zu schärfen, wurden auch gleich Voraussetzungen für die Herstellung von geschützten Herkunftsweinen geschaffen. Und so wurde um die Orte Pöttelsdorf, Neudörfl und Sigleß Österreichs bislang kleinste Weinbauzone definiert, in der heute ganze 241 Hektar bewirtschaftet werden.

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