Werbung
Kühl und blond – so war das Schweizer Bier viele Jahre. Von 1935 bis 1991 war die Schweizer Brauereilandschaft vom Bierkartell geprägt, das den Markt umfassend regulierte. 1985 gab es gerade mal 34 registrierte Brauereien in der Schweiz, die den Markt unter sich aufteilten. Ihre Biere schmeckten alle ziemlich identisch – kühl und blond eben; an Marketing, Innovation oder gar Export war nicht zu denken. Als das Kartell Anfang der 90er-Jahre wegfiel, startete der Boom der Kleinbrauereien – 2014 gab es 483 Brauereien in der Schweiz, 2017 bereits 869 und heute sind es rund 1300. Rekordverdächtig!
Werbung