Im »Trescha« kombiniert Koch Tomás Treschanski gern Techniken und Erfahrungen aus dem Ausland mit Zutaten aus Argentinien – mit aufregenden Resultaten. 2024 bekam er den »Young Chef Award«.

Sterne über Argentiniens Restaurantszene

Sascha Rettig, 02.10.2025

Wuchtige Steaks und Wein? Argentinien hat kulinarisch längst viel mehr zu bieten. Fine Dining boomt nicht nur in der Gastro-Metropole Buenos Aires: mit frischen Konzepten zwischen innovativen Einflüssen aus der ganzen Welt und der Wiederentdeckung einheimischer Produkte.

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Der Kellner bringt eine kleine Kiste an den Tisch und öffnet sie wie einen Schatz. Statt Gold und Juwelen verbergen sich allerdings ganz andere Kostbarkeiten darin: Pilze, Muscheln, Tomaten, Radicchio, mittendrin eine Königskrabbe – alles erlesene Zutaten und Delikatessen aus Argentinien. An diesem Abend im Restaurant »Aramburu« im schicken Bezirk Recoleta weisen sie den Weg auf der kulinarischen Reise, die von Buenos Aires quer durch das weite Land im Süden Südamerikas führt. Mal gibt es Kalbsbries mit Blaubeersoße und Blumen. Mal Tenderloin-Tatar mit Kimchi und Nori-Algen. 18 Gänge sind es insgesamt, die Koch Gonzalo Aramburu und sein Team auf seiner Bühne in der offenen Küche vor seinen Gästen kreiert.

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