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Neulich stellte ein kundiger Kollege einen sicherlich hervorragenden Wein vor und schob sogleich die Frage nach, warum man dessen Winzer denn nicht oder nur viel zu selten auf der Uhr habe. Die Frage war gut, weil sie einen Trend verdeutlichte: Qualität und Vielfalt deutscher Weine steigen weiter beständig an, machen es dem interessierten Zecher gleichzeitig aber immer schwerer, der Flut hervorragender Gewächse gerecht zu werden. Um beim Bild mit der Uhr zu bleiben, die bräuchte mittlerweile schlicht viel mehr Ziffern, als auf dem Blatt überhaupt Platz haben. Also gilt es die vorhandenen besser zum Leuchten zu bringen.
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