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Mehr als 200 Agavenarten existieren, aber nur eine dient als Basis für die international wohl bekannteste Spirituose Mexicos: Tequila. Laut der CNIT, der Cámera National de la Industria Tequila, also der offiziellen mexikanischen Behörde in Sachen Tequila-Produktion ist es die blaue Agave (Agave tequilana Weber, azul, Agavaceae), aus der der Agavenbrand gewonnen wird. Die blaue Agave benötigt keine Bewässerung und gedeiht auf riesigen Feldern, zwischen 2.800 und 3.000 Pflanzen wachsen pro Hektar. Seinen Namen hat der Tequila, bei dem es sich eigentlich um eine Sorte des international weniger bekannten Mezcal handelt, von der gleichnamigen Stadt im Bundesstaat Jalisco. Neben diesem darf die blaue Agave in vier weiteren Bundesstaaten kultiviert werden: Guanajuato, Michoacan, Nayarit und Tamaulipas. Tequila muss mindestens 51 Prozent der Agave Tequila Weber enthalten, Kenner setzen aber auf jene Tequilas, die »100 % de agave« oder »100 % puro agave« am Label stehen haben.
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