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Bánh Mì, vietnamesisch für »Brot«, ist ein bittersüßes und verdammt leckeres Überbleibsel der französischen Kolonialherrschaft in Vietnam. Damals importierten die Franzosen ihre eigenen Lebensmittel, so z.B. Käse oder eben Baguette. Deren Verzehr war Vietnamesen jedoch strengstens untersagt. Das erste Bánh Mì soll 1954 serviert worden sein – dem Jahr, in dem die französische Besatzung endete – und gilt Vietnamesen weltweit als Symbol des Widerstands. Endlich konnten sich lokale Adaptionen, wie das Beimischen von preisgünstigerem Reismehl in den Teig, das Bestreichen mit Mayonnaise statt Butter oder das Belegen mit Gemüse anstelle von Käse und Schinken, entwickelten.
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