Bereits vor rund 70 Jahren soll Bánh Mì entstanden sein.

Top 5 Bánh Mì in Berlin

Marie Berkmann, 03.03.2023

Sandwich, aber in frisch, leicht und knusprig – das ist, sehr kurz gefasst, Bánh Mì. Ein mit Koriander, Do Chua (eingelegte Karotten und Rettich), Butter oder Mayonnaise sowie wahlweise Pastete, Fleisch, Omelette oder Tofu belegtes Baguette. Der perfekte Mittagssnack steht in Berlin an zahlreichen Orten auf der Speisekarte.

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Bánh Mì, vietnamesisch für »Brot«, ist ein bittersüßes und verdammt leckeres Überbleibsel der französischen Kolonialherrschaft in Vietnam. Damals importierten die Franzosen ihre eigenen Lebensmittel, so z.B. Käse oder eben Baguette. Deren Verzehr war Vietnamesen jedoch strengstens untersagt. Das erste Bánh Mì soll 1954 serviert worden sein – dem Jahr, in dem die französische Besatzung endete – und gilt Vietnamesen weltweit als Symbol des Widerstands. Endlich konnten sich lokale Adaptionen, wie das Beimischen von preisgünstigerem Reismehl in den Teig, das Bestreichen mit Mayonnaise statt Butter oder das Belegen mit Gemüse anstelle von Käse und Schinken, entwickelten.

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