Hinter diesen kleinen Kunstwerken steckt die ehemalige Designerin Alexandra Marischka.

Traumberuf & Ausbildung

Michael Pöcheim Pech, 27.11.2020

Süßer Traumberuf – bitterer ­Beigeschmack. Das Handwerk des Konditors ist gefragt wie schon lange nicht mehr. Die Branche wird neu belebt, die Ausbildung aber hinkt (noch) nach.

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Wenn Dominik Fitz vor seinen Schülern steht, blickt er in hoffnungsfrohe Gesichter. Der gelernte Konditormeister, Pâtissier und erfolgreiche Unternehmer (»Einfach Fitz«) unterrichtet seit zwei Jahren Lehrlinge an der Berufsschule in Bad Gleichenberg. Es ist jener Ort, an dem er einst selbst seine Karriere startete, die ihn an die Spitze der deutschsprachigen Gastronomie führte. Bevor Fitz sich 2016 selbstständig gemacht hat, werkte er etwa bei 3-Sternekoch Christian Jürgens (Restaurant »Überfahrt«, Tegernsee) und war Chef-Pâtissier im »Hangar-7« in Salzburg. ­Heute will er seinen jungen Kollegen zeigen, welche kreativen Möglichkeiten der Beruf des Konditors bietet. »Wenn ich allerdings in das Lehrbuch schaue, dann hat sich an der Ausbildung inhaltlich in den vergangenen 15 bis 20 Jahren kaum etwas verändert. Innovation sieht anders aus«, kritisiert Fitz. Engagierte Lehrkräfte wie er – und davon gibt es zum Glück viele – würden die Ausbildung trotzdem hochhalten. Inhaltlich hinkt man aber um Lichtjahre hinterher.

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