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Jedes Jahr im Spätsommer freuen wir uns über die herrlich saftigen, satt-violetten Zwetschgen. Zwar herrscht bei ihrer Schreibweise Uneinigkeit – während die einen ein weiches »G« bevorzugen, bestehen andere auf das harte »K« oder lassen beides gar ganz weg – klar ist aber: die Zwetschge schmeckt und weiß durch ihren Facettenreichtum wenn es ums Verkochen geht zu begeistern. Sie zählt – ebenso wie ihre nahe Verwandte, die Pflaume – zu den Rosengewächsen und ist vielen vor allem als Bestandteil süßer Köstlichkeiten bestens bekannt. Egal ob Klassiker der österreichischen Mehlspeisen-Küche wie Kaiserschmarren mit Zwetschgenröster, Zwetschgendatschi (unser Rezepttipp stammt von TV-Liebling und Spitzenkoch Johann Lafer) oder Zwetschgen-Knödel oder doch aufwändigere Dessert-Kreationen wie »Lust auf Zwetschge« – das fruchtige, leicht herbe Aroma und das Spiel aus Süße und Säure der Frucht weiß stets zu überzeugen.
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