Unsere Lieblingsrezepte mit Zwetschgen
Ob mit »g« oder »k«: Jetzt hat das Steinobst Saison und lässt sich vielfältig verkochen – hier gibt’s Rezepttipps.
Jedes Jahr im Spätsommer freuen wir uns über die herrlich saftigen, satt-violetten Zwetschgen. Zwar herrscht bei ihrer Schreibweise Uneinigkeit – während die einen ein weiches »G« bevorzugen, bestehen andere auf das harte »K« oder lassen beides gar ganz weg – klar ist aber: die Zwetschge schmeckt und weiß durch ihren Facettenreichtum wenn es ums Verkochen geht zu begeistern. Sie zählt – ebenso wie ihre nahe Verwandte, die Pflaume – zu den Rosengewächsen und ist vielen vor allem als Bestandteil süßer Köstlichkeiten bestens bekannt. Egal ob Klassiker der österreichischen Mehlspeisen-Küche wie Kaiserschmarren mit Zwetschgenröster, Zwetschgendatschi (unser Rezepttipp stammt von TV-Liebling und Spitzenkoch Johann Lafer) oder Zwetschgen-Knödel oder doch aufwändigere Dessert-Kreationen wie »Lust auf Zwetschge« – das fruchtige, leicht herbe Aroma und das Spiel aus Süße und Säure der Frucht weiß stets zu überzeugen.
Aber auch in pikanten Kombinationen weiß die Zwetschge ihre Aromen voll auszuspielen. Mit Thymian und roten Zwiebeln gebratene Zwetschken begleiten einen Wildbraten auf hervorragende Weise, während ein Flanksteak auf Reisnudeln durch eine Holunder-Zwetschgen-Sauce einen fruchtigen Akzent bekommt. In Gesellschaft von Käse macht die Zwetschge zu Chutney verarbeitet eine gute Figur. Und die Grillsaison ausklingen lassen kann man im Spätsommer mit der Begleitung einer hausgemachten BBQ-Sauce mit – wie sollte es anders sein – Zwetschgen.
Zum Abschluss genießen wir die Zwetschge gemixt im Cocktail, etwa mit einem Paddy O'Plum, einem Kaiserschmarren oder einem Last Dish oder, doch ganz pur, als Zwetschgenbrand – Prost! Und: Gutes Gelingen beim Nachkochen!