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Als Anfang des Jahres »Die Vegane Fleischerei« im Dresdner Szeneviertel Neustadt die Tür aufschloss, gab es lange Schlangen vor der Tür – bis zu 50 Meter lang. Länger waren nur noch die Kommentarspalten: 6.790 Kommentare verzeichnet die Lokalzeitung unter einem Teaserbild für den kostenpflichtigen Artikel im Onlineauftritt auch nicht alle Tage. In den Kommentarspalten machte sich schnell Häme breit: Fleischerei? Da muss es doch Fleisch geben! Und wenn es da vegane Produkte gibt, dann sei es eben keine Fleischerei, sondern ein (sehr beliebt:) Blumenladen. Im wirklichen Leben war das Verständnis größer, und die Neugier hält an: Kaum schließt Mitgründer Nils Steiger um halb zwölf den Laden auf, ist er auch schon voll.
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