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So nach und nach erwacht in der Stuttgarter City die »Calwer Passage« zu neuem Leben. Das Original, mit dem man in der Landeshauptstadt ein bisschen glamourösen Vorbildern in Mailand, London, Paris nacheiferte, nur eben deutlich kleiner und schwäbisch bescheidener, war als Einkaufspassage 1978 eröffnet worden. Doch im Lauf der Jahrzehnte wurde es stiller auf dem marmorierten Flanierstück unterm Glasdach. Viele Händler gaben auf. Mit Ferdinand Piëch (dem Junior) hat die seit 2013 unter Denkmalschutz stehende Passage einen Investor gefunden, der hippen Start-ups eine Zwischennutzung im »Fluxus« ermöglichte, bis das angrenzende Geschäftsgebäude abgerissen und auch die Passage zur jahrelangen Baustelle wurde.
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