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Außen hart, innen schwammig. Die Aubergine genießt hierzulande nicht eben den besten Ruf. Kulinarisch hat die auf den ersten Blick unelegante Eierfrucht im mittel- und nordeuropäischen Raum keine nennenswerte kulinarische Tradition, ins Blickfeld einer breiteren (jungen) Öffentlichkeit geriet sie zuletzt eher dank ihres Zweitjobs als zweifelhaft-zweideutiges Emoji. Streiten lässt sich über ihren Namen – geht man mit der dem Französischen entliehenen Aubergine oder der temperamentvoll italienischen Melanzani? –, vor allem aber über ihre Zubereitung. Tatsächlich gibt sich die Aubergine in der Verarbeitung prätentiös. Roh ist sie wenig schmackhaft bis bitter; das in ihr enthaltene, giftige Solanin sorgt für Bauchschmerzen.
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