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Preisverleihungen sind durchinszenierte Abende. Jede Kamerafahrt ist geplant, jedes Kleid vorab kuratiert, jedes Wort der Dankesrede bedacht gewählt. Nichts wird für die glamourösesten Events des Jahres dem Zufall überlassen. Das Essen hingegen blieb dabei oft randständig – zumindest früher. Der amerikanische Journalist Kyle Buchanan beschreibt kürzlich in der New York Times, wie sich jedoch das Publikumsinteresse in den vergangenen Jahren verschoben hat. Damals wollten Leser:innen primär wissen, wer den Oscar gewinnt. Heute fragen sie: »Was gab es zu essen?«
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