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Grönland wird gern missverstanden. Mal als weiße Leerstelle auf der Weltkarte, mal als geopolitisches Kuriosum, zuletzt sogar als vermeintliches Kaufobjekt. In politischen Wortmeldungen reduziert sich die größte Insel der Welt ansonsten schnell auf Rohstoffe – oder, etwas kleiner gedacht, auf Kabeljau. Dass diese Verkürzung ebenso falsch wie bequem ist, zeigt sich spätestens dort, wo Politik selten hinschaut: auf dem Teller.
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