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Schengen, das kleine Städtchen am Schnittpunkt von Luxemburg, Frankreich und Deutschland, steht sinnbildlich für die Reisefreiheit im vereinten Europa. Doch während der Coronakrise wurden selbst hier die Schlagbäume wieder aufgebaut. Und der deutsche Zoll habe wirklich jeden einzelnen Grenzgänger kontrolliert, berichtet der Schengener Winzer Henri Ruppert. Frankreich habe das laxer gehandhabt: »Ich bewirtschafte acht Hektar auf der französischen Seite der Grenze. Zwar musste ich jede Menge Papiere ausfüllen und bei mir tragen, doch kontrolliert wurden die kein einziges Mal.«
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