Wissenschaft: Das Gute im Schwein

Marlies Gruber, 10.02.2023

Nahrungsaufnahme ist ein Grundbedürfnis, das den Körper mit Energie und Nährstoffen versorgt. Manche Speisen stillen aber nicht nur unseren Hunger, sondern »nähren« auch unsere Seele und tragen damit zu unserem emotionalen Wohlbefinden bei.

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Weit über 40 Kilogramm vom Schwein essen Österreicher durchschnittlich pro Jahr. In Deutschland sind es mehr als 30 Kilo. Damit steht das Borstentier unangefochten an der Spitze des Fleischkonsums, weit abgeschlagen kommen Geflügel und Rind mit je etwa zwölf Kilo, Wild liegt bei ganzen 700 Gramm und von Innereien werden überhaupt nur 300 Gramm verzehrt. Jetzt muss man festhalten: In Diskussion steht ja Fleischkonsum generell, und zwar aus vielerlei Gründen – Tierwohl- und Umweltargumente einerseits, Gesundheitsaspekte andererseits. Dabei wird relevanten Nährstoffen in hohen Konzentrationen das Auftreten von Zivilisationskrankheiten entgegengesetzt. Aber weil es in der Verbrauchsstatistik so weit vorne liegt, stellt sich vor allem die Frage: Wie wertvoll ist Schweinefleisch für die Gesundheit? Und da vor allem jenes, das üblicherweise auf unseren Tellern landet, also Filet, Bauch und Schinken?

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