Wenn die Mäßigung zum Exzess wird, gehen Genuss, Lust und Muße zugrunde, sagt der österreichische Philosoph Robert Pfaller.

Wofür es sich zu leben lohnt – oder warum Ungutes manchmal guttut

Alexander Thürer, 08.03.2024

Prof. Robert Pfaller ist Philosoph, Buchautor – und souveräner Genießer. Was vor allem Letzteres bedeutet, wurde während eines Lunch-Talks in der Frankfurter »Villa Merton« klar: »Natürlich muss man gesund sein, um zu leben. Aber man lebt doch nicht, um gesund zu sein!« Ein Plädoyer für den Genuss, maßvolle Maßlosigkeit und das ein oder andere Schnäpschen.

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Wobei kann man besser darüber diskutieren, wie Gesundheit, Genuss und ein freies, souveränes Leben Hand in Hand gehen können, als zwischen Hauptgang und Nachspeise? In ebendiesem Rahmen lud der Bundesverband der Spirituosenindustrie den international renommierten Philosophen Prof. Robert Pfaller zum legeren Plausch in die Frankfurter »Villa Merton«, wo dieser unterhaltsam eine Lanze für das Ungute brach und zugleich dazu ermunterte, selbstbewusst für den Genuss einzustehen.

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