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Nach der Verkostung von über 500 Weinen direkt vor Ort in Bordeaux lässt sich ein erstes Fazit ziehen: In allen Appellationen finden sich einige herausragende Rotweine – weder das linke noch das rechte Ufer hat dabei eindeutig die Nase vorn. Das Gesamtbild ist jedoch stark uneinheitlich. Entscheidend, wie so oft: die Qualität des Terroirs, das Alter der Reben – insbesondere bei den Merlots spielte das diesmal eine zentrale Rolle – und die rigorose Selektion des Leseguts. Letzteres war allerdings nicht zuletzt eine Frage der verfügbaren finanziellen Mittel.
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