Wie Wellen ziehen sich die Barbera-Weinberge bei Asti und Nizza Monferrato über die sanften Hügel.

Zum Verlieben: Die Besten aus der Barbera Trophy 2024

Othmar Kiem, Simon Staffler, 10.09.2024

Dunkel, Rubin-Violett, mit vollem Duft nach Kirsche, Brombeere und würzigen Kräutern, am Gaumen ausgestattet mit saftiger Säure und mildem Tannin: so schmeckt Barbera, die am meisten angebaute rote Rebsorte im Piemont.

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Dass Sangiovese die am meisten angebaute rote Traubensorte Italiens ist, mögen ja noch viele wissen. Aber welche folgt danach? Genau, Barbera! Ihr Zentrum hat die Sorte im südlichen Piemont. Die Hügel um die Städte Asti, Nizza Monferrato und Alessandria sind tiefstes Barbera-Land. Hier hat Barbera gleich drei DOCG-Bezeichnungen: Barbera d’Asti Superiore, Barbera del Monferrato Superiore und einfach Nizza – so benannt nach einem Fluss, der sich bei Nizza Monferrato durch die Landschaft schlängelt. Ein Nizza DOCG gilt als höchster Ausdruck von Barbera. Insgesamt sind es 18 Gemeinden um den Hauptort Nizza Monferrato, in denen dieser Wein erzeugt werden darf. Der zulässige Höchstertrag wurde konsequent auf 7 Tonnen pro Hektar beschränkt, bei einem Nizza mit Lagenangabe auf 6,3 Tonnen pro Hektar.

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