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Wir leben in einer Zeit, in der der Körper permanent vermessen wird. Smartwatches analysieren unseren Puls, Apps berechnen unseren Energieverbrauch und sagen uns, wann wir schlafen, essen oder trainieren sollten. Der Körper ist zum Projekt geworden – optimierbar, kontrollierbar, messbar. Alles schön und gut, doch genau hier entsteht auch ein Paradoxon: Je mehr wir über unseren Körper wissen, desto weniger spüren wir ihn. Body Awareness 2.0 beschreibt genau diesen Wendepunkt. Es geht nicht mehr darum, den Körper nur zu kontrollieren, sondern ihn wieder bewusst wahrzunehmen – ihn zu spüren.
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