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Die Veränderung hat kaum jemand bewusst bemerkt, aber die Zahlen sprechen für sich: Bereits 45 Prozent der Menschen in Deutschland wenden sich an KI-Chatbots wie ChatGPT, Gemini oder Copilot, wenn sie Symptome einordnen oder allgemeine Gesundheitsfragen klären wollen: Das ergab eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im November 2025. Der KI-Chatbot hat damit den Hausarzt als erste Anlaufstelle nicht ersetzt, wohl aber ein neues Stadium der gesundheitlichen Selbstrecherche eingeläutet. Dass die Systeme dabei geschmeidiger und vertrauenswürdiger wirken als eine klassische Google-Suche, trägt zu ihrer raschen Verbreitung bei. Und zu einem wachsenden Problem.
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