»Rejection Therapy«: Warum ein Nein uns stärker macht als jedes Ja

Christina Janik, 02.04.2026

Ein Nein fühlt sich selten gut an. Und doch liegt genau darin ein oft unterschätztes Potenzial: Wer Ablehnung bewusst zulässt, konfrontiert sich mit seinen Unsicherheiten – und kann lernen, an ihnen zu wachsen.

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»Rejection Therapy« klingt zunächst wie ein Paradox. Warum sollte man sich freiwillig Situationen aussetzen, in denen man abgewiesen wird? Und wo soll hierbei ein therapeutischer Ansatz entstehen? Tatsächlich steckt dahinter ein Konzept, das aus der Verhaltenspsychologie bekannt ist: die bewusste Konfrontation mit dem, was wir meist lieber vermeiden. Die Idee ist simpel und gleichzeitig radikal: Jeden Tag begibt man sich in eine Situation, in der ein Nein wahrscheinlich ist. Nicht, um Erfolg zu haben, sondern um die Angst vor diesen vier Buchstaben zu verlieren.

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