Śamatha Meditation: Die Kunst des friedvollen Verweilens

Jessica Haberl, 09.06.2026

Śamatha ist eine der ältesten buddhistischen Meditationstechniken: Wer den Geist durch Konzentration auf einen einzigen Punkt zur Ruhe bringt, legt damit das Fundament für tiefe innere Stabilität. Wir zeigen auf, was hinter der Praxis steckt und wie sie funktioniert.

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Śamatha wird auf Sanskrit wörtlich mit »Sammlung« übersetzt und im Tibetischen auch »shine« genannt. Es handelts ich dabei um eine buddhistische Meditationstechnik, die mit »geistiger Sammlung« oder »friedvolles Verweilen« umschrieben werden kann. Sie zählt zu den ältesten dokumentierten Meditationsformen überhaupt und bildet bis heute das Fundament buddhistischer Praxis quer durch alle Schulen – ob Theravada in Südostasien, tibetischer Vajrayana oder Zen in Japan. Ihr Ziel ist nicht Entspannung im westlichen Wellness-Sinne, sondern die systematische Schulung und Stabilisierung des Geistes selbst.

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