Somatic: Was steckt hinter somatischem Yoga?

Redaktion, 14.08.2024

Somatisches Yoga ist in aller Munde, digitale Werbung und Gesundheitsratgeber empfehlen diese bewusste Bewegungsart. Doch was ist Somatic Yoga und was hat der Trend tatsächlich auf sich. Happy Life kennt die Facts.

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Somatisches Yoga legt den Fokus auf die Innenschau. Die neuere Yoga-Form kombiniert Somatik, eine Bewegungspraxis, bei der es darum geht, wie sich die Dinge von innen heraus anfühlen, mit Yoga. Somatics wurde in den 1970er Jahren von Thomas Louis Hanna (1928 - 1990) entwickelt. Der amerikanische Philosophieprofessor und Bewegungstheoretiker zielte mit seiner Körpertherapie auf das bewusste Training des Gehirns ab, um unbewussten Dauerkontraktionen der Muskeln - ausgelöst durch Stress, Trauma und ungesunden Lebensstil - aufzulösen und das sensomotorische Bewusstsein wiederzuerlangen. Das Training von einzelnen Muskelpartien ist dabei weniger wichtig, als die Verbindung zwischen Körper und Geist herzustellen. Die Wahrnehmung von Gedanken in Verbindung mit bewussten Bewegungen ist dabei zentral. Im Unterscheid zu anderen Yoga-Formen, steht beim somatischen Yoga das Nachspüren im Vordergrund. Man konzentriert sich darauf, wie sich Bewegungen von innen heraus anfühlen und nicht darauf, wie sie auf das Umfeld wirken. Es geht dabei einzig um das eigene Empfinden. Eine sanfte, achtsame Grundstimmung ist das Ziel und jeden Moment den eigenen Körper tief zu spüren – ohne zu drängen, etwas zu erreichen oder zu versuchen, irgendwohin zu gelangen. Die Beobachtungsrolle sowie das Zulassen von Körperwahrnehmung und Empfindungen sind essentiell. Im Sinne einer holistischen Betrachtung, soll veranschaulicht werden, dass das menschliche Wesen mehr ist, als nur ein Körper. Bewegung und Stille werden währenddessen achtsam und dennoch spielerisch erkundet.

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