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Der Gründonnerstag markiert im christlichen Kalender den letzten Abendmahlstag Jesu mit seinen Jüngern und leitet die Karwoche ein. Ursprünglich war er ein Tag der inneren und äußeren Reinigung – sowohl spirituell als auch körperlich. In der Tradition wurde daher auf Fleisch verzichtet und stattdessen grünes Blattgemüse gegessen, als Zeichen für Erneuerung, Frühling und Hoffnung. Auch wenn sich der Begriff »Grün« nicht auf die Farbe, sondern auf das althochdeutsche »greinen« (weinen) bezieht, hat sich die grüne Speise als Symbol des Lebens gehalten – und Spinat wurde im Laufe der Zeit zur beliebten Hauptzutat dieses Tages. Bis heute ist es in vielen Familien Brauch, an diesem Tag ein leichtes Gericht mit Spinat zu kochen – sei es als klassische Variante mit Kartoffeln und Ei oder modern interpretiert. Und das zu Recht: Spinat ist ein echtes Superfood, besonders zu Frühlingsbeginn, wenn der Körper nach Nährstoffen und Frische verlangt.
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