Weniger ist mehr: Wie Heilfasten dem Körper hilft

Christina M. Horn, 25.12.2024

Das neue Jahr animiert uns dazu, Altlasten hinter uns zu lassen – auch körperlich. Als beliebte, äußerst effektive Methode für einen Neustart hat sich das Fasten, allen voran das Buchinger-Heilfasten und das weniger »drastische« Intervallfasten, etabliert. Sie zeigen: Weniger bewirkt ganz schön viel.

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Ob in christlichen Klöstern, während des ­Ramadan oder in hinduistischen Tempeln: Der bewusste Verzicht auf Nahrungsaufnahme fand lange Zeit vorrangig im Kontext religiöser Tradition statt. Aus diesem hat sich das Fasten – also der bewusste, zeitlich begrenzte Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel – in den letzten Jahren erfolgreich gelöst. Heute sind neben dem Gewichtsverlust vor allem gesundheitliche Vorteile gute Gründe, um für einen bestimmten Zeitraum, seien es nun 16 Stunden täglich oder zwei Wochen am Stück, auf den Biss im Alltag zu verzichten. Die mittlerweile riesige Vielfalt kann dabei im ersten Moment überfordern: Vom Heilfasten über 16:8 bis hin zu 5:2 gibt es zig Möglichkeiten der Nahrungsenthaltsamkeit. Die Vorgänge im Körper, die durch das Fasten ausgelöst werden, sind im Grunde immer dieselben, variieren allerdings in ihrer Wirkstärke je nach Dauer und Intensität.

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