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Ob in christlichen Klöstern, während des Ramadan oder in hinduistischen Tempeln: Der bewusste Verzicht auf Nahrungsaufnahme fand lange Zeit vorrangig im Kontext religiöser Tradition statt. Aus diesem hat sich das Fasten – also der bewusste, zeitlich begrenzte Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel – in den letzten Jahren erfolgreich gelöst. Heute sind neben dem Gewichtsverlust vor allem gesundheitliche Vorteile gute Gründe, um für einen bestimmten Zeitraum, seien es nun 16 Stunden täglich oder zwei Wochen am Stück, auf den Biss im Alltag zu verzichten. Die mittlerweile riesige Vielfalt kann dabei im ersten Moment überfordern: Vom Heilfasten über 16:8 bis hin zu 5:2 gibt es zig Möglichkeiten der Nahrungsenthaltsamkeit. Die Vorgänge im Körper, die durch das Fasten ausgelöst werden, sind im Grunde immer dieselben, variieren allerdings in ihrer Wirkstärke je nach Dauer und Intensität.
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