Bei »ChatSkiPT« beantworten leibhaftige Skilehrer:innen live Fragen rund um Winterurlaub. © Sebastian Somloi/Soviso
»ChatSkiPT«: »Österreich Werbung« ersetzt Künstliche Intelligenz durch Skilehrer
Für eine Marketingaktion wird auf den Schmäh und das Fachwissen der Skilehrerinnen und -lehrer gesetzt.
von Alexander Schöpf
17. Januar 2024
Artificial Intelligence (AI, zu deutsch Künstliche Intelligenz) erobert immer mehr Bereiche unseres Lebens. Grund genug für die »Österreich Werbung« (ÖW) die erste österreichische »AI« – eine »Authentic Intelligence« – zu launchen.
Weil Tools wie »ChatGPT« zwar wertvolle Tipps und fundierte Informationen liefern können, aber den typisch österreichischen Schmäh (noch) nicht beherrschen, hat die ÖW »ChatSkiPT« aus dem Hut gezaubert – oder anders gesagt: das Wissen und den Schmäh leibhaftiger österreichischer Skilehrerinnen und Skilehrer.
Fachwissen und Lebensweisheiten
Bei »ChatSkiPT« handelt es sich um den jüngsten Marketing-Stunt der österreichischen Tourismusmarketing-Organisation: Auf der Website chatskipt.com schreiben die Besucher:innen ihre Fragen in ein Chatfenster, analog zu »ChatGPT«. Anstelle eine Künstlichen Intelligenz (KI) antworten 16 Skilehrer:innen aus den verschiedenen österreichischen Skiregionen.
Die Expert:innen vermitteln fundiertes Fachwissen über das Skifahren, verraten, wie man den österreichischen Winter genießt und geben gerne auch die ein oder andere Lebensweisheit zum besten. Gechattet werden kann ab sofort bis Samstag, 20. Jänner 2024 während fester Zeitfenster. Der Chat ist in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Infos zu den Chatzeiten finden sich auf der Website. Entstanden ist die Aktion in Zusammenarbeit mit der Agentur Wien Nord Serviceplan, die seit dem Vorjahr die neue Lead-Agentur der »Österreich Werbung« ist.
Kein Ersatz für österreichischen Schmäh
»Wir in der ›Österreich Werbung‹ sind technologiebegeistert und offen gegenüber den Möglichkeiten und Fähigkeiten Künstlicher Intelligenz. Mit ›ChatSkiPT‹ wollen wir trotzdem daran erinnern, dass es im Kern um die Menschen geht und dass KI den sympathischen österreichischen Schmäh zumindest derzeit nicht ersetzen kann«, kommentiert ÖW-Geschäftsführerin Astrid Steharnig-Staudinger die Kampagne.
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