100 Falstaff-Punkte für Batonnage

Peter Moser, 03.07.2018

Als das Falstaff-Magazin erstmals für einen österreichischen Rotwein die 100 Punkten vergab, war dieses Faktum sogar den nationalen Großmedien von ORF bis »Kurier« eine würdigende Meldung wert.

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Erstmals 100 Punkte für einen österreichischen Rotwein gab es anlässlich der ersten Gesamtvertikale des burgenländischen Kultrotweins namens Batonnage, die Anfang April des Jahres im Restaurant »Steirereck« in Wien von Falstaff organisiert worden war. Sämtliche 15 bis heute erzeugten Jahrgänge von Batonnage wurden gemeinsam mit den Premiers Grands Crus Classés aus Bordeaux in einer Blindprobe von einer illustren 23-köpfigen Jury verkostet und bewertet. Als Juroren waren Gäste aus Deutschland, der Schweiz und Österreich geladen, die kundigen Damen und Herren kamen aus den Bereichen Weinhandel, Gastronomie und Sommelerie und wurden von einigen privaten Weinfreunden als Vertreter der Falstaff-Leserschaft tatkräftig unterstützt. Die technische Seite der Probe lag in den Händen von Sommelier René Antrag, der die Weine in perfekter Form auf den Tisch brachte. Unter dem Begriff Batonnage versteht man eigentlich das Aufrühren des Hefesatzes im Fass während der Weinbereitung. Das machte den Begriff zum passenden Label für eine Gruppe vinophiler Revoluzzer aus dem sonnigen Burgenland. Die fünf Winzer brachten jedenfalls Bewegung in die österreichische Weinlandschaft, und der Name Batonnage geisterte bald durch die Weinszene Österreichs.

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