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Vor der Küste Kalabriens auf dem Grund des Ionischen Meeres haben Archäologen ein außergewöhnlich gut erhaltenes Schiffswrack aus dem 5. bis 4. Jahrhundert v. Chr. gefunden. Seit das antike Schiff vor 2400 Jahren gesunken ist liegen seine Überreste dort in rund 90 Metern Tiefe. An Bord befand sich eine Fracht von mehr als 300 Amphoren – ein seltenes Zeugnis des antiken Seehandels. Nach Einschätzung der italienischen Denkmalbehörde zählt das Wrack zu den bedeutendsten Unterwasserfunden der vergangenen Jahre und eröffnet neue Perspektiven auf die Handels- und Wirtschaftsgeschichte des Mittelmeerraums.
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